01 January 2030 @ 01:01 am
Autor: Nukaru
Titel: 100promts Challenge
Rating: bis PG 16
POV: unterschiedlich
Disclaimer: Queer as folk © Showtime, CowLip

Kommentar vom Autor: Okay, was soll ich groß hierzu sagen? xD
Mein bester Freund hat mich überredet, diese Challenge für ihn zu schreiben. Ob ich damit jemals fertig werde, ist eine andere Sache o___O; Aber ich war mal so blöd und hab zugestimmt xD *doof desu~*

Was sind Promt-Challenges? Mir wurde es so erklärt, das man ein bestimmtes Wort aus der Liste nimmt und die Gedanken, die einem dabei kommen, wenn man das Wort liest aufschreibt. Ob hinterher ein Drabble, ein riesenlanger Oneshot oder eine Forsetzungs-FF dabei rauskommt, bleibt dem Schreiber überlassen. Allerdings ist die Auflage, zu jedem Wort eine Fanfiktion zu schreiben, sodass man am Ende alle hundert Wörter in 100 Fanfiktions verwendet. (<-- kleine Anmerkung: Ich bin nicht gut im erklären xD) Meine Auflage, überhaupt damit anzufangen war, das ich das Thema Queer as folk und nicht wie von ihm beabsichtigt, Brian/Justin nehmen darf. Wie man sieht, sind wir uns einig geworden xD

Und so sieht meine Challenge aus:
http://img32.picoodle.com/img/img32/4/6/29/f_fffffffffffm_4bdb7af.png

Widmung: Joa, meinem besten Freund, dem Pünktchen auf meinem I und meinem Mitbewohner, der mir so manchmal sehr weiter hilft, wenn ich mal wieder in einem Schreib-tief bin xD

Anbei möchte ich die FF noch nachträglich drei jungen Damen widmen, die mich schon so manches Mal aus tiefer Bredulie rausgeholt haben. [info]chono88 , [info]christinaa88  und [info]pascale27 .
 
 

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16 January 2009 @ 06:03 am

Title: Forgive and Forget?


Seine Hände bluten. Auf dem Boden liegen Scherben und seine gottverdammten Hände bluten.

Das sind zwei der wenigen, klaren Gedanken, die du fassen konntest, als du die Tür aufgeschlossen und ihn gesehen hattest. Mit blutenden Händen, die nach zerbrochenem Glas greifen.

Wie von weit her, hörst du das stetige Brummen des Kühlschrankes und die gedämpften Geräusche der Straße zur Rush-Hour. Die Klänge lullen dich langsam ein, so als wollten sie dich hypnotisieren. Als wollten sie dich den Moment vergessen lassen.

Für einen kleinen, nicht fassbaren Moment hörst du dich japsend nach Luft schnappen. Blut, soviel Blut.

Und du weißt nicht, wann du den ersten Schritt gemacht hast, aber im nächsten Augenblick, ist der Wasserhahn an und deine Hand, jene die Seine unter den Wasserstrahl hällt, wird nass und kalt.

Das rote Blut, wird zu einem leichtem rosé und du lässt deinen Atem, von dem du nicht einmal mitbekommen hattest, das du ihn angehalten hattest, los. Atmest weiter.

"Was ist passiert?" kommt es ruhig, unbesorgt und sachlich über deine Lippen, obwohl in deinem Inneren alles auf dem Kopf steht.

"Ich konnte das Glas nicht mehr halten, weil meine Hand gezittert hat," erwiedert er, teils frustriert, teils peinlich berührt und wendet sein Gesicht von dir ab.

Und da ist so vieles in deinem Kopf, was du ihm sagen willst, was du erwiedern könntest. Dinge wie, "Sei nicht so eine Drama-Queen, der Schnitt ist nicht mal tief," oder "Hast du eine scheiß Ahnung, was ich mir für Sorgen gemacht habe?" Aber das kannst du nicht sagen. Denn es ist deine Schuld, das seine Hand zittert, wenn er sie zu sehr anstrengt. Es ist deine Schuld, das sich dort auf dem kalten Beton, rotes, warmes Blut verteilt hatte.

Alles ist deine Schuld.

Und anstatt, dass du das erste sagst, was dir in den Sinn kommt, nimmst du ein trockenes Tuch und wickelst die verletzte Hand darin ein.

Du wirst die Verantwortung dafür übernehmen, seine Wunden lecken, bis sie sich aus eigener Kraft schließen.

Denn es ist deine Schuld. Und diese Schuld kann dir niemand erlassen.

 
 
16 January 2009 @ 05:41 am

Title: Goodbye to yesterday

Und jetzt kniet er vor dir im Dreck und macht sich vor Panik fast in die Hose. Seine Augen sind weit aufgerissen, sein ganzer Körper zittert und er stammelt irgendetwas vor sich hin, das du nicht verstehst, da die Mündung der Waffe zwischen seinen Lippen, das Sprechen schwer macht.

Du kannst es beenden, jetzt und hier. Du müsstest nur den Abzug betätigen. Im Magazin befinden sich genug Patronen, um ihn mit wenig Anstrengung, einfach zu durchlöchern. Es wäre so einfach und du würdest es nicht bereuen. Er würde nur das bekommen, was er verdient hat, was der Staat Pennsylvania versäumt hatte, als sie ihn mit gemeinnütziger Arbeit im Aids-Hospitz bestraft hatten.

Du könntest jetzt Gerechtigkeit einfordern, selbst über ihn richten und endlich mit der Sache abschließen.

Es wäre so einfach, eine Kugel direkt durch seinen Schädel und all dein Leiden würde ein Ende haben.

Du könntest heute Nacht mit der Gewissheit einschlafen, das du etwas getan hast, das du dich gewehrt hast.

Es könnte so einfach sein und doch tust du es nicht.

Denn auch, wenn du diesen Menschen, der vor dir kniet und geradezu bebt vor Angst, abgrundtief hasst, machen zwei Fehler einen einzelnen ungeschehen? Wenn du abdrückst, ist dann wirklich alles vorbei? Hören die Stimmen in deinem Kopf dann auf zu schreien, lösen sich die Albträume in Wohlgefallen auf?

Kannst du, nachdem er tot ist, nachdem du dir sicher sein kannst, das er weg ist, wieder eine ganze, vollendete Zeichnung anfertigen? Ohne den Computer? Mit deiner bloßen Hand?

Nein.

Also, was ändert sich, wenn du es tust? Er ist weg... und was dann? Was, außer dem Gefühl, deine Rache bekommen zu haben, bringt dir sein tot?

Die Antwort ist ebenso erschreckend, wie ernüchternd. Nichts. Ganz simpel und einfach.

Vielleicht würde der Schmerz nachlassen, die Albträume aufhören, aber nur um durch die Gewissheit ersetzt zu werden, das du jemanden getötet hast. Und könntest du wirklich mit dem simplen Fakt leben, dass du jemandem das Leben genommen hast?

Wohl kaum.

Er wird dich verfolgen, das weißt du. Er wird sich in den Tiefen deiner Träume festfressen, einen Baseballschläger durch eine Wagner ersetzen. Und schließlich dein Blut gegen sein Eigenes eintauschen und dich langsam aber sicher in den Wahnsinn treiben.

Genauso wie Cody es noch immer versucht, als er an deiner Seite steht und dich anfeuert.

Und als du dein eigenes Blut in deinen Ohren rauschen hören kannst und dieses Rauschen, Cody's hasserfüllte Stimme fast komplett ausblendet, löst sich der Knoten in deinem Bauch, der sich seit 4 Jahren immer fester zugezogen hatte und dein Verstand wird klar.

Im Endeffekt, bist du nicht gegangen, ohne dem anderen Mann ein Haar zu krümmen, weil du Angst vor einer eventuellen Strafe hattest.

Du bist gegangen, weil du für dich selbst mit dem Thema Chris Hobbs abgeschlossen hattest, weil du endlich los lassen konntest, ohne zu bereuen, ihn nicht deinen Schmerz fühlen zu lassen.

Du hast dein Leben und er hat Seins. Und wenn es nach dir geht, kann das auch ruhig so bleiben.

Außerdem war pink noch nie wirklich deine Farbe gewesen.

 
 
16 January 2009 @ 04:47 am
Title: The f***ing Conclusion



Eigendlich war es ein ganz normaler Abend. Die Sonne ging langsam, als hätte sie alle Zeit der Welt, am Firmament nieder, verwandelte den Himmel in eine komische Mischung aus blau, violet, pink und einigen merkwürdigen gelbtönen. Vereinzelt flogen noch Vögel umher, ließen sich hier und da nieder und zwitscherten ihre Lieder. Die Luft war noch nicht wirklich kalt, aber auch nicht mehr warm genug, um den herannahenden Winter zu verleugnen.
Ein Künstler würde diese Stimmung sicherlich versuchen, in einem Bild oder auf einer Leinwand festzuhalten, einem Brian Kinney war das vollkommen egal. Die Sonne ging schließlich jeden Tag unter und ob sie das jetzt melodramatisch mit bunten Farben tat oder wolkenverhangen, so dass man es nicht wirklich mitbekam, war doch eigendlich schießegal oder? Das Vogelgezwitscher verstärkte seine Kopfschmerzen und zu allem Überfluss, hatte er am Morgen, als er das Haus verlassen hatte, seine Handschuhe liegen gelassen. Konnte es einen besseren Tag geben?

Es war ein harter Tag bei Kinnetik gewesen. Lauter Kunden, denen auf den letzten Drücker noch einfiel, dass die Kampagne, die das Team in wochenlanger Arbeit ausgeklügelt hatte und die eigendlich vom Kunden schon abgesegnet worden war, nicht wirklich das war, was man sich erwünscht hatte. Nun, an sich wäre das ja kein Problem gewesen, denn immerhin konnte man die Projekte noch überarbeiten.

Das aber auch nur, wenn man genug Zeit hatte.
Wenn die Werbung allerdings am nächsten Tag in der topaktuellen Ausgabe einer renomierten Zeitschrift erscheinen und bereits in Druck gegeben wurde, dann ließe sich daran nicht mehr viel ändern. Wobei nicht viel, ja nicht zwangsläufig bedeuten musste, das man garnichts mehr tun könnte, um den Kunden dennoch zufrieden zu stellen, oder?

Genau, der Kunde ist König. Also hatte sich Brian kurzfristig die Schlüssel zu seinem Wagen genommen und war persönlich in der Druckerei angetanzt, da dort, Wunder über Wunder, niemand an das verdammte Telefon ging. Warum denn auch?

Und nachdem er sicher gestellt hatte, dass die Werbung auf keinen Fall gedruckt wurde, seine Kopfschmerzen ins unermessliche angewachsen waren und Cynthia im Büro bescheid wusste, das er an diesem Tag keinen gottverdammten Fuss mehr in den Scheißladen reinsetzen würde, der Kinnetik getauft wurde, stand er an der Straße und regte sich über die Rush-Hour auf, die natürlich gerade dann, wenn er sein Auto auf der anderen Straßenseite geparkt hatte, losgehen musste und seit zehn Minuten, kein Ende zu nehmen schien.

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‚Gottverdammte Idioten,’ zischte er in Gedanken, als er endlich, nach mehreren Minuten, die Chance sah die Straße unbeschadet zu überqueren. Wen genau er damit meinte, wusste er nicht und eigendlich war es ihm auch egal. Er hatte eine scheiß Wut auf alles, was sich auch nur annähernd bewegte und nicht dazu beitrug, das er schnellstmöglich nach Hause kam.

Nach Hause, das hörte sich in seinen Ohren richtig gut an. Nach Hause, zwei Vicodin, ein Bier und die Welt würde ganz anders aussehen.

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Weit gefehlt... Denn kaum, das er die Tür geöffnet hatte, sich den Mantel abstreifte und seine Aktentasche auf die Kücheninsel gelegt hatte, vernahm er leise, fast gequälte Geräusche aus dem Schlafzimmer.
Entweder Justin amüsierte sich gerade mit Igor dem Schrecklichen oder irgendetwas war ganz und garnicht in Ordnung.

Wie sollte es auch anders sein, es war etwas ganz und garnicht in Ordnung, denn die Geräusche, die sich aus Justin’s Kehle pressten, waren keineswegs Igor dem Schrecklichem zuzuschreiben, der mit seinen 8 cm Umfang, nicht gerade der netteste Gefährte war, seinen Zweck aber zu mehr als genüge erfüllte.
Kleine Tränen kullerten die roten Wangen hinunter und hin und wieder glaubte Brian, unter dem herzzerreißendem Wimmern und Schluchzen, Worte wie ‚unfair’, ‚unmöglich’ und ‚Warum, warum nur?’ zu vernehmen.

Die Stirn des Dunkelhaarigen legte sich in Falten und ein leichtes Gefühl der Sorge, keimte in ihm auf.
Langsam, so als wolle er den Jüngeren nicht verschrecken, setzte er sich auf die Bettkante und streckte eine Hand nach ihm aus, berührte leicht seinen Rücken.

„Hey, was ist los?“ Warum genau er diese Frage nur flüsterte, wusste er nicht wirklich. „Justin?“

Der Blonde zuckte leicht zusammen, als er die Hand auf seinem Rücken spührte, lehnte sich aber nach einigen Sekunden in die Berührung und schluchzte weiter.
„Es ist so schrecklich, Brian,“ wimmerte er und vergrub das Gesicht tiefer im Kissen. „So schrecklich.“

Jetzt war der Brünette vollends besorgt. ‚Ist jemand gestorben? Michael, Debbie... vielleicht Jennifer?’ Tausend Gedanken, Namen rasten durch seinen Kopf und er war gerade im Begriff gewesen, Justin zu fragen, was schreckliches passiert war, als dieser sich mit einer unheimlichen Wucht in seine Arme warf.

Für einen kleinen Moment drehte sich die Welt, dann fand Brian sich auf dem Bett wieder, ein schluchzendes Häufchen Elend auf seiner Brust.

„Er hat mich verlassen, Brian. Er ist weg.“

Okay, das war dann wohl ein typischer ‚What the fuck’- Moment und der Ältere war sich sicher, er hatte nicht den Hauch einer Ahnung, was Justin damit meinen könnte. Wer war weg? Das war doch wohl nicht ein neues Fiedler-Intermezzo und Justin hatte einfach nur vergessen, wen er vor sich hatte, oder?

Brian schüttelte kaum merklich den Kopf. Seine Fantasie ging eindeutig mit ihm durch.

So behutsam, wie es in seinem verwirrtem Zustand ging, zog er den Jüngeren näher an sich. „Wer ist weg, Justin?“
Der Blonde atmete tief ein. Einmal, zweimal, dreimal.
Schließlich hob er den Kopf an und sah in die Augen des Mannes, der so schützend die Arme um ihn gelegt hatte.
„Larry.“

Mit einem Satz schob der Brünette den Jüngeren von sich, sprang auf und baute sich vor dem Bett auf.
„Wer verdammt nochmal ist Larry? Ich kenne keinen Larry. Und ich bin mir sicher, du solltest diesen Larry auch nicht kennen!“

War das etwa Eifersucht? Ja, gottverdammt nochmal, das war definitiv Eifersucht, aber Brian hatte im Moment weitaus größere Probleme, als jegliche Art der Emotion vor dem anderem geheim zu halten.

Justin sah den Älteren an, als seie dieser nun komplett durchgedreht und richtete sich leicht auf.
„Larry Stu. Der Mann den ich über alles Liebe, der alles kann und mich sexuell so zufriedenstellt, das ich jedesmal die Decke hoch gehe, wenn er mich auch nur ansieht.“

Gehirntumor. Eindeutig. Justin hatte einen Gehirntumor und würde bald sterben. Denn die Alternative dazu wäre ein erneutes Fiedler-Intermezzo und so naiv, oder auch blöd, konnte Justin doch wirklich nicht sein, oder?

Brian fasste sich mit einer Hand an die Stirn und schüttelte wieder den Kopf. Noch immer begriff er nicht wirklich, wo er das eben von Justin gesagte, einordnen sollte.
„Okay, Sunshine... Zeit für deine Medikamente,“ meinte er dann trocken und drehte sich um. Er musste raus hier, dringend, sofort.

Und wie auf Komando öffnete sich die Schiebtür und ein ihm fremder, äußerst gutaussehender Mann betrat Brian’s Loft, als seine es sein eigenes. Und wirklich, kaum das Justin diesen Adonis-ähnlichen Mann zu Gesicht bekam, ging er die Wände hoch.

Brian wunderte sich nicht mehr wirklich über Justin’s Kunst, der Gravitation ein Schnippchen zu schlagen und wendete sich stattdessen dem Neuankömmling zu.
„Larry, nehme ich an?“

Dieser lächelte ihm nur lasziv entgegen und machte sich auf Richtung Schlafzimmer.

Und als Brian sich schließlich auf die Couch fallen ließ, die Kopfschmerzen, sich eher nach einem Presslufthammer anfühlten, den ein Bauarbeiter dazu nutze, seine Schädeldecke möglichst effektiv zu öffnen, erst dann nahm er verschwommen und wie von ganz weit weg war, was dieser Larry Stu wirklich so drauf hatte.

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Mit einem Ruck fuhr Brian hoch und sah sich fast schreckhaft in der Dunkelheit um, versuchte zu erkennen, wo er sich befand.
Okay,er war eindeutig in seinem Bett. Dem Gefühl nach zu urteilen, trug er noch immer diesselben Sachen, wie am Morgen.

Er wischte sich mit der Hand über’s Gesicht und war nicht sehr erstaunt darüber, das seine Stirn und wie er jetzt merkte, auch seine Sachen, schweißgebadet waren. Für einen kurzen Moment legte er den Kopf schief und dachte an die letzten Stunden zurück.

Justin. Gehirntumor. Larry Stu.

Larry Stu. Irgendwie klingelte bei diesem Namen ein kleines Glöckchen in seinem Hinterkopf. Irgendwoher kannte er diesen Namen.

Und dann bewegte sich an seiner Seite etwas und er vernahm ein leises Grummeln, dann ein tiefes Seufzen, bevor der Berg aus Decken begann sich zu bewegen und eine Hand sich leicht auf seinen Oberschenkel legte.

„Brian, leg dich wieder hin. Es ist mitten in der Nacht.“
Okay, Justin war also geblieben und dieser Larry Stu anscheinend schon weg. Wie verdammt nochmal war er eigendlich ins Bett gekommen?

„Wo ist Larry?“ fragte er mit einem leicht bitteren Unterton und schob die Hand von sich.
Justin richtete sich auf. „Welcher Larry?“

„Der Mann den du über alles liebst, der alles kann und dich sexuell so zufriedenstellt, das du jedesmal die Decke hochgehst, wenn er dich auch nur ansieht? Der Larry?“

Eine Hand legte sich auf seine Stirn und strich leicht darüber. „Fieber hast du keins. Sind die Kopfschmerzen immernoch nicht besser?“ Brian glaubte wriklich Sorge in Justins Stimme zu hören, zeigte sich davon aber wenig beeindruckt, stattdessen schob er die Hand ein weiteres Mal von sich.

„Brian?“ Der Jüngere rutschte etwas näher an den Mann an seiner Seite. „Hast du schlecht geträumt?“

Der Ältere schüttelte erneut den Kopf. Larry Stu...

Und dann wurde das Klingeln lauter.
Michael, Captain Astro, Eigener Charakter, Larry Stu.
Und in Brian’s Kopf hallten Michael’s Worte wieder, als dieser gerademal 14 gewesen war und ihm von einem äußerst wichtigem, lebensnotwendigen Project erzählt hatte.

„Ich hab mir überlegt, ich schreibe eine Fanfiction. Dann kann ich Captain Astro endlich mal so agieren lassen, wie ich es will. Und ich schreibe mich darein, weil ich sein größter Fan bin. Ich hab mal gelesen, das man das machen kann und das das dann als Larry Stu...“
Weiter kamen Brian’s Gedanken nicht, denn augenblicklich brach er in schallendes Gelächter aus.

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Gut 20 Minuten später, als das schlimmste vorbei und der Ältere sich einigermaßen wieder gefangen hatte, zweifelte Justin ernsthaft an der geistigen Verfassung seines Lebensgefährten. Erst machte er einen auf Ice-Queen und dann lachte er so laut und so lange, wie Justin es nie zuvor mitbekommen hatte.

„Brian, geht’s dir gut?“
Er beugte sich langsam, vorsichtig zu dem Älteren hinüber und versuchte ihm ins Gesicht zu sehen.

„Alles bestens, Sunshine. Alles bestens,“ meinte dieser nur, mit einem leicht amüsierten Unterton in der Stimme und legte sich wieder zurück in die Kissen, zog den Jüngeren einige Augenblicke später in seine Arme und lachte kurz auf.

Warum war ihm das nicht vorher aufgefallen? Warum träumte er eigendlich so eine Scheiße?
Und, hätte er nicht eigendlich merken müssen, das es ein Traum war, als Justin wirklich die Wand hoch gegangen war?

Brian schüttelte den Kopf.
Scheiß Kopfschmerzen. Und viel zuviel Vicodin.
Aber eindeutig der lustigste Trip seines Lebens.
 
 

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Title: Catching love...


If you are holding your hands to the sky and capture 100 airplanes inside a square, formed with 4 fingers, your dearest wish will come true.

You thought it was ridiculously romantic, although more ridiculous than romantic and he only smiled and went ahead to catch the second airplane.

You’re still shaking your head, when you think of this one day, so many years ago.

And although it’s ridiculously romantic, you turn to the window in your office and proceed capturing airplanes between your fingers.

24 to go till your dearest dream is coming true.
Till you catch that flight.